Kräuterbutter-Zupfbrot

Zupfbrote fetzen. Die lassen sich klasse mitnehmen, einfach verteilen und keiner meckert, wenn die Scheibe schief abgeschnitten ist. Warum? Weil man Zupfbrote zupft und nicht schneidet.
Und zum Grillen ist statt des langweiligen Kräuterbutter-Baguettes so ein Kräuterbutter-Zupfbrot nicht nur ein Hingucker.

Dabei sind sie so einfach und wenig aufwendig.
Aus einem selbst gemachten Pizzateig (bestehend aus 500 g Mehl, 250 bis 300 ml Wasser, 1 TL Salz, 1 EL Zucker, 2 EL Olivenöl, 1 Tüte Hefe) habe ich einen Teig gemacht und den ganz flach und recht groß mehr oder weniger rechteckig ausgerollt
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Mit (zummerwarmer und streichfähiger) Kräuterbutter bestrichen
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und von der Längsseite zu einer langen und dünnen Rolle gerollt
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Diese dann in der Mitte längs durchgeschnitten
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und lose zur Spirale aufgerollt. Es ist etwas umständlich, weil die Butter auch gerne mal aus der Spirale flüchten will.
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Beide Teile haben in einer Springform jetzt genug Platz
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denn Hefeteig hat ja die Eigenschaft, beim Backen noch aufzugehen
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Das Brot kam bei 180 Grad in den Ofen – wie lange? Bis es fast fertig war.
Denn ich habe es kurz vor Ende der Backzeit rausgenommen und mit geriebenem Parmesan bestreut
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Mir war so! Ganz einfach.
Und noch einmal ca 5 Minuten gebacken
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Ein wenig abkühlen lassen, damit es aus der Form befreit werden kann
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Sollte es transportiert werden müssen, kann die Springform natürlich um das Zupfbrot drum bleiben. Und dann wird es einfach vor Ort ausgepackt und auf den Tisch gestellt.
Aber es macht schon was her, oder?
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Der Parmesan ist leicht geschmolzen, er fällt aber nicht runter und ist nicht verbrannt.
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Ich würde es nur nicht überladen. Knoblauchbutter oder Bacon / Schinken geht bestimmt auch als Einlage, aber ich finde Kräuterbutter zum Grillen einfach passender.
Mal sehen, was die Mitesser beim Fußball-Abschlussgrillen vom Sohn so sagen 🙂

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

6 Gedanken zu „Kräuterbutter-Zupfbrot

  • 29. Juli 2014 um 21:23
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    Wie lecker!!!! Das merke ich mir. Geht das auch mit blätter- oder mürbeteig? Was meinst du?

    Antwort
  • 29. Juli 2014 um 21:38
    Permalink

    Mit Blätterteig ist das bestimmt auch total lecker. Mürbeteig? Hm … ich melde Zweifel an. Aber Versuch macht kluch, oder? Kannst es ja in kleinstmengen probieren 🙂

    Antwort
  • 30. Juli 2014 um 08:21
    Permalink

    sieht superlecka aus und schmeckt bestimmt auch so!!!
    Mit Hefeteig am besten, sach ich mal!
    Ein klasse Rezept, danke sabo!
    lg
    Sonja

    Antwort
  • 2. August 2014 um 14:53
    Permalink

    Das sieht super aus und werde ich zum nächsten Grillen auf jeden Fall mal nachkochen/backen!!! 🙂
    Glg!

    Antwort
  • 18. August 2017 um 21:05
    Permalink

    Boah. Wir fahren nächste Woche wieder zu Freunden zum Grillen. Ich weiß was ich mitnehme 😉. Aber nochmal ne Frage zum Einlegen in die Springform. Legst du die neben- oder übereinander? Das kann ich aus den Bildern nicht ganz erkennen ….🤔
    Du bist und bleibst meine Rezeptequeen 😘.

    Antwort
    • 18. August 2017 um 21:09
      Permalink

      Juhu liebste Sandra – das wird nur aufgeschnitten und dann lose nebeneinander aufgerollert.
      Also erst eine Rolle, die in der Mitte durchschneiden (längs) und dann beide Hälften mit der Schnittfläche nach oben lose aufrollen.
      so kann die Butter schön im aufgehenden teig breitlaufen beim Backen. Fetzt total, das brot 😀
      Knutsch

      Antwort

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