Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Wenn ich so Cracker an die Kids verteile, dann denke ich schon öfter mal: Her mit den Dingern! Alles meins! Schön in Schmand oder Frischkäse gedippt. Das wärs jetzt! Aber nee! Vor dem Vergnügen kommt dann in meinem Falle erst einmal die Arbeit. Und die heißt: Mach es Dir selber! Dann weißte auch, was drin ist! So ätsch! Und da gerade Bärlauch zur Verfügung steht, sind es Bärlauch-Cracker geworden. Low Carb, glutenfrei, eifrei, mit wenig Zutaten – was will ich mehr.

Außerdem werden die Käsechips oder Salami Chips, Körner-Cracker irgendwann auch mal langweilig. Orientiert habe ich mich an dem Sour Cream and Chives Crackers Rezept

Meine Zutaten für ein Backblech voll (wie viele Cracker es werden hängt am Ende davon ab, wie groß ihr sie schneidet!)

Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Cool oder?
Das sind:

100 Gramm Mandelmehl*
ca. 50 Gramm Schmand
Bärlauch nach Belieben
Meersalz nach Belieben

Mandelmehl, geschnittenen oder gehackten Bärlauch, Schmand und Salz in eine Schüssel geben.
Bärlauch-Cracker (Low Carb)

und von Hand (somit sollte die Schüssel also auch groß genug sein!) zu einem festen Teig verkneten. Er sollte nicht klebrig und feucht sein. Sondern wirklich ziemlich kompakt und fest.
Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Warum habe ich jetzt 50 Gramm Schmand als ca.-Angabe gemacht? Ganz einfach. Jede Mandelmehl ist etwas anders. Ich habe mit 30 Gramm Schmand angefangen und die Menge langsam gesteigert. Bei 30 Gramm Schmand war noch lange nicht an Teig zu denken, das wären nicht einmal Krümel geworden. Aber mit 50 Gramm lag ich dann ganz gut. Das Einarbeiten vom Mehl in den Teig nimmt ein wenig Zeit (rund 2 Minuten) in Anspruch. Die Konsistenz erinnert irgendwie an Mürbeteig.

Den Teig musste ich dann ganz dünn ausrollen. Dafür habe ich den Teig auf Backpapier gelegt und mit Frischhaltefolie bedeckt.
Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Beim Ausrollen habe ich dann gemerkt, dass in der Mitte der Teig dicker ist als am Rand. Da ich aber sowieso ein Rechteck „zaubern“ wollte, habe ich den Teig einfach nochmal zusammen geklappt und nochmal gerollt.
Am Ende war die Teigplatte rund ein bis zwei Millimeter dick.

Mit einem Messer, Pizzaschneider oder einem Teigrädchen lassen sich jetzt ganz Klasse Cracker zurechtschneiden – erst Streifen
Bärlauch-Cracker (Low Carb)

und dann Cracker, die habe ich dann auch mehr oder weniger gleichmäßig auf dem Blech verteilt.
Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Das Blech wandert dann bei 100 Grad rund eine Stunde in den Ofen.

Ob nun 58 Minuten oder 63 Minuten – das müsst ihr auch wieder selber sehen. Denn auch hier sind die Trockenzeiten wieder von einigen Faktoren abhängig. Wie dünn sind die Cracker, wie groß sind sie, wie viel Schmand ist verarbeitet, wollt ihr sie lieber etwas softer oder knusprig … Am Besten ist es, ihr probiert nach rund 45 Minuten einfach mal einen.

Wenn die Cracker aus dem Ofen kommen, müssen sie noch vollständig auskühlen. Im Ausgekühlten Zustand sind sie dann auch noch etwas knuspriger als im warmen Zustand.
Bärlauch-Cracker (Low Carb)

So – und womit ihr sie serviert ist eigentlich ganz Eure Sache. Oder ob ihr Bärlauch gegen andere Kräuter tauscht und experimentiert…
Bärlauch-Cracker (Low Carb)

 

Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Bärlauch-Cracker (Low Carb)

Zutaten

  • 100 Gramm Mandelmehl
  • ca. 50 Gramm Schmand
  • Bärlauch nach Belieben
  • Meersalz nach Belieben

Zubereitung

  1. Bärlauch waschen, trocken tupfen und kleinschneiden
  2. Schmand, Mandelmehl, Salz und Bärlauch von Hand verkneten
  3. Teig sehr dünn zwischen Backpapier oder Frischhaltefolie ausrollen
  4. Teig mit Messer, Pizzaschneider oder Teigrädchen zuschneiden
  5. Cracker bei 100 Grad rund 1 Stunde backen / trocknen
  6. vollständig auskühlen lassen
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http://www.sabotagebuch.de/2016/03/24/baerlauch-cracker-low-carb/

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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