Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Die Kartoffelfaser-Brötchen sind entstanden, weil ich nach wie vor von den Kartoffelfasern schwer begeistert bin und mit dem Teig herumexperimentiere. Mal ein wenig weglassen hier, hinzufügen da, andere Ausgangszutaten und und und. Dieses Ergebnis ist bislang meine Lieblings-Variante.

Geschmacklich erinnern sie eher an ein Weißbrot oder Toastbrot und kartoffelig schmecken sie eigentlich gar nicht.

Sechs Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

4 Eier
150 Gramm Quark, Vollfettstufe
30 Gramm Kartoffelfasernamazon_logo
25 Gramm Mandelmehl entöltamazon_logo
1 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Salz
1/4 Teelöffel Brotgewürz
1/4 Teelöffel Trockenhefe (wer will, muss nicht, ist nur als Gewürz / Geschmacksträger gedacht)

Außerdem stehe ich im Moment voll auf meine neue Brötchenformamazon_logo und bin froh, dass ich mir diesen persönlichen Wunsch endlich erfüllt habe. Hätte ich mal schon viel früher machen sollen, dann wären viele Form-Experimente nicht so gnadenlos in die Büx gegangen.

Zubereitung oder auch Bastelanleitung:

Ich habe… erstmal den Ofen auf 180 Grad vorgeheizt und dann…
eigentlich wie immer die trockenen Zutaten abgewogen.
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Quark und Eier kamen in eine Schüssel
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

und wurden erst einmal gründlich miteinander verrührt, bevor ich die trockenen Zutaten dazu gegeben und ebenfalls verrührt habe.
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Der Teig muss nicht lange stehen, damit die Kartoffelfasern aufquellen können. So gute fünf Minuten reichen völlig hin. In der zeit ist entweder der Ofen vorgeheizt, oder ihr habt die Utensilien schon wieder weggeräumt. Ich hab mir einen Kaffee genehmigt 🙂

Anschließend musste ich den Teig nur gleichmäßig in meiner Brötchenform verteilen.
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Die Kartoffelfaser-Brötchen durften dann bei den erwähnten 180 Grad 25 Minuten lang backen, bis sie die Stäbchenprobe bestanden hatten.
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

das große Warten…

Warten? Worauf? Warum?
Na die Brötchen müssen erst auskühlen. Aus der Backform sollten sie recht zügig befreit werden, sonst werden sie beim Auskühlen leicht feucht von außen. das ist der große Nachteil an Silikonformen, das Gebäck fängt unheimlich schnell an zu schwitzen.
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Na endlich. Der Anschnitt konnte erfolgen und was ich gesehen habe, hat mir gut gefallen. Die Porung passt, die Farbe ist dank des hellen Mandelmehls endlich mal wie bei einem Brötchen und sieht nicht nach Körnerbrot aus.
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Tja, jetzt brauchte ich eigentlich nur noch Belag für die Brötchen und alles ist gut.
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Wer jetzt keine so geniale Brötchenform (merkt man, dass ich mich drüber freue wie ein Kleinkind?) hat, kann genau so gut Muffinformen benutzen. Allerdings dürfte die Menge dann eher für neun bis zwölf Muffins reichen. Eine Kastenform ließe sich mit dem Teig natürlich auch füllen. Wie sich dann die Backzeit verändert kann ich jetzt nicht sagen, weil ich die Kartoffelfaser-Brötchen bislang ausschließlich als kleine, eckige Brötchen gebacken habe.

Guten Hunger!
Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Mein Mann meint, dünner geschnitten (also das Kartoffelfaser-Brötchen in 3 Querscheiben geteilt) gefallen sie ihm geschmacklich besser. Das ist aber jedem selber überlassen. Ich mag sie auch als Zwei-Scheiben-Brötchen. Nur zusammengeklappt wird es etwas sperrig beim Essen, immerhin sind sie rund 4 cm hoch (ohne Belag). Aber das ist reine Übungssache 😉

Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

Zutaten

  • 4 Eier
  • 150 Gramm Quark, Vollfettstufe
  • 30 Gramm Kartoffelfasern
  • 25 Gramm Mandelmehl entölt
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1/4 Teelöffel Salz
  • 1/4 Teelöffel Brotgewürz
  • 1/4 Teelöffel Trockenhefe (wer will, muss nicht, ist nur als Gewürz / Geschmacksträger gedacht)

Zubereitung

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen
  2. Quark und Eier gut verrühren
  3. trockene Zutaten abwiegen
  4. Trockene Zutaten mit dem Quark-Ei-Gemisch verrühren
  5. ca. 5 Minuten quellen lassen
  6. Teig auf die Brötchenformen verteilen
  7. ca. 25 Minuten bei 180 Grad backen
  8. zügig aus der Backform nehmen und auskühlen lassen
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http://www.sabotagebuch.de/2016/12/02/kartoffelfaser-broetchen-low-carb-keto/

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Schön, dass Du hier bist.
Auf "sabo(tage)buch" schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.
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26 Gedanken zu „Kartoffelfaser-Brötchen (Low Carb / Keto)

  • 2. Dezember 2016 um 14:23
    Permalink

    Hallo , bekomme ich einen Link für die Brötchenform? Auf Muffinbrötchen hab ich keinen Bock 🙂

    Antwort
    • 2. Dezember 2016 um 15:38
      Permalink

      Hallo Susanne,
      die Brötchenform habe ich im Text direkt verlinkt – hier ist der link nochmal 🙂
      Ich find die Form auch schöner als Muffin-Brötchen 🙂
      LG, Sabo

      Antwort
    • 31. Dezember 2016 um 12:33
      Permalink

      So, die Form hatte ich bestellt und direkt losgelegt. Schlechte Nachrichten: schmeckt mir nicht. Brotgewürz würde ich beim nächsten Mal auf jeden Fall weglassen, Hefe hatte ich auch nicht genommen. Hat dann doch mal wieder die Konsistenz von Kuchen, nur halt nicht süss. Ich werde auf jeden Fall mal experimentieren mit Kartoffelfasermehl und Süßlupinenmehl, und wahrscheinlich Leinsamenmehl mit dazu nehmen. Das Keto Brot finde ich nämlich von Geschmack her interessanter und das hat auch eine andere Konsistenz. Die Hexenküche 2017 ist eröffnet 😉
      Gruß
      Susanne

      Antwort
      • 31. Dezember 2016 um 14:36
        Permalink

        Hallo Susanne,
        leider kann man nicht jeden Geschmack treffen. Wobei – eigentlich ist das ja auch ganz gut so. Leinmehl benutze ich inzwischen auch lieber in den Brötchen 🙂
        Wünsche Dir viel Spaß beim Experimentieren in der Hexenküche!
        Guten Rutsch,
        Sabo

        Antwort
  • 3. Dezember 2016 um 10:26
    Permalink

    Tausend Dank für deine Experimente mit den Fasern!!!! Die Brötchen schauen genial aus!

    Sag mal, kennst du „Waldviertler Mohnzelten“? Das sind kleine Fladen mit dicker Mohnfülle – der Teig um den Mohn wäre ein klassischer Kartoffelteig. Denkst du man könnte den mit den Fasern nachmachen? Ich bin aufgrund fehlenden Backtalents auf Rezepte angewiesen….vielleicht ist das ne Mission für dich 🙂

    http://www.waldviertlermohnzelten.at/mohnzelten-rezept/

    glg aus Wien, Andrea

    Antwort
    • 3. Dezember 2016 um 14:10
      Permalink

      Juhu Andrea, ich musste mich tatsächlich erstmal schlau gucken, was „Mohnzelten“ sind. Boah sehen die lecker aus.
      Im Prinzip ist das ja wie ein Knödel-Teig nur süß gefüllt. Hm… da müsste eigentlich was gehen. Schau mal, ob Du meinst, dass sich mit diesem teig was bestücken lässt,
      Liebe Grüße, Sabo

      Antwort
      • 3. Dezember 2016 um 16:33
        Permalink

        Hey! Ja die Dinger sind einfach der Hammer!!! Ich liebe sie äähm hab sie geliebt (vor LCHF/Keto) 😉

        Danke für den Link, könnte mit dem Teig ev. klappen. Bei den Mohnzelten, ist der Teig allerdings recht fest – der Quarkteig könnte einreissen, weil die Füllung doch eher „wuchtig“ ist.

        glg Andrea

        Antwort
        • 3. Dezember 2016 um 17:07
          Permalink

          ich werd mich mal intensiv mit den Kollegen beschäftigen 🙂 Gut zu wissen, dass der Teig fest ist… dann hab ich in etwa eine Vorstellung

          Antwort
          • 4. Dezember 2016 um 11:50
            Permalink

            Yuhu 🙂 Danke! Bin schon gespannt.
            Wenn jemand auf diesem Planeten das auf LC hinkriegt, dann du <3

    • 30. Dezember 2016 um 00:54
      Permalink

      Liebe Andrea,
      ich habe Deine Mohnzelten übrigens nicht vergessen – bin nur noch nicht großartig zum experimentieren gekommen – leider. Wobei die Dinger mich schon sehr „anmachen“
      Liebe grüße, Sabo

      Antwort
      • 1. Januar 2017 um 16:27
        Permalink

        🙂 Hey! Danke für die Rückmeldung. Nur kein Stress 😉 und Prosit 2017!!! Alles Liebe

        Antwort
  • 7. Januar 2017 um 16:34
    Permalink

    Hallo Sabo,
    danke für das Super-Rezept!
    mit einem Teelöffel Xylit sind die Brötchen für Hamburger perfekt, mit noch ein Bisschen mehr Xylit schmecken sie in Richtung Milchbrötchen/ Hefezopf, mit Butter sehr lecker!
    Ich freu mich riesig drüber :o)

    Lg
    Christiane

    Antwort
    • 7. Januar 2017 um 16:46
      Permalink

      Liebe Christiane,
      danke für Dein Feedback – die süße Variante werd ich bestimmt auch mal ausprobieren. Ach – und die Burger-Variante natürlich auch 🙂
      Liebe Grüße,
      Sabo

      Antwort
  • 17. März 2017 um 08:24
    Permalink

    Hallo. Wieviel KH hat ein Brötchen dann?

    Antwort
    • 17. März 2017 um 10:12
      Permalink

      Hallo Miriam,
      bei den wenigstens Rezepten rechne ich die Nährwerte dazu aus, weil sich oft die einzelnen Grundzutaten schon erheblich unterscheiden. Bei diesem Rezept wäre es sicherlich relativ unproblematisch, aber sobald diverse Nussmehle oder Käsesorten ins Spiel kommen, gehen die Werte teilweise erheblich auseinander. Das fängt sogar schon bei den verschiedenen Sahnesorten an (normale Schlagsahne oder Konditorsahne,frisch, Bio oder haltbar, mit oder ohne Stailisatoren …)
      Zudem liefert (fast) jede App / nährwerttabelle andere Werte, sodass es sicherer ist, die eigene App zu verwenden, in der Du immer einträgst.
      ich habe hier zuhause gerade zwei unterschiedliche Frischkäsesorten, beide Vollfettstufe, beides keine Markenware – bei beiden weichen die Werte um etliche Gramm voneinander ab (Fett zB, einmal 23,0g , einmal 24,5 g, Eiweiß einmal 4 g, einmal 6 g) das macht es schwierig, die Werte als zuverlässige Werte bereitzustellen.
      LG, Sabo

      Antwort
  • 17. März 2017 um 20:34
    Permalink

    Danke für das tolle Rezept! Habe es in der von dir empfohlenen Form gebacken. Brötchen wurden vor dem Backen mit hellem und dunklem Sesam bestreut – sa toll aus.
    Haben sogar meinem nicht LC essendem Mann geschmeckt.
    Werde noch einige deiner Rezepte ausprobieren 🤗

    L.g., Alexandra

    Antwort
    • 17. März 2017 um 21:42
      Permalink

      Hallo Alexandra,
      das freut mich, das die Brötchen Euch geschmeckt haben. Und natürlich auch, dass Du noch mehr ausprobieren möchtest 🙂
      LG, Sabo

      Antwort
  • 20. März 2017 um 10:09
    Permalink

    Hallo Sabo,
    ich bin gerade über den Kommentar von Christiane v. 07.01.17 gestolpert, als ich auf der Suche nach einem Rezept für einen Osterzopf oder ein Osterbrot war. Da ich bisher nicht wirklich fündig geworden bin und Ostern vor der Türe steht, werde ich diese Variante heute gleich mal ausprobieren. Noch ein paar Rosinen rein und in eine kleine Kastenform – dann könnte das ein guter Ersatz werden 🙂
    Evtl. hast Du ja auch ein Rezept für ein Osterbrot in Deinem Fundus…
    Vielen Dank – auch an Christiane.
    LG, Kerstin

    Antwort
    • 20. März 2017 um 10:35
      Permalink

      Hallo Kerstin,
      ein wirklich gelungenes Osterzopf-Rezept habe ich leider selber noch nicht hinbekommen. Mir schwebte auch eher die süße Variante der Kartoffelfaserbrötchen in einer entsprechenden Backform vor. Ein wenig Vanille täte dem Ganzen sicherlich auch noch gut 🙂
      Liebe Grüße,
      Sabo

      Antwort
  • 26. Mai 2017 um 19:58
    Permalink

    Hallo Sabo,
    kann ich die restlichen Brötchen, die nicht gleich verzehrt werden, einfrieren?
    Ich möchte sie morgen backen, aber sechs sind zuviel für einen Single-Haushalt.

    LG Marita

    Antwort
    • 26. Mai 2017 um 20:15
      Permalink

      Hallo Marita,
      Du kannst sie einfrieren oder in einer T***dose ein paar Tage aufbewahren.
      Liebe Grüße,
      Sabo

      Antwort
      • 28. Mai 2017 um 08:42
        Permalink

        Vielen Dank, dann werde ich jetzt mal losbacken…😉

        Antwort
  • 19. Juni 2017 um 19:50
    Permalink

    Ich habe das Rezept gesehen und hatte sofort Lust darauf, gesagt, getan – super lecker!! Vor allem ist es so sommerlich und einfach mega lecker.
    Liebe Grüße und vielen Dank für die leckeren Rezepte – ich bin dein großer Fan geworden 😊

    Antwort
    • 19. Juni 2017 um 21:49
      Permalink

      vielen lieben Dank 🙂

      Antwort
  • 7. Juli 2017 um 21:28
    Permalink

    Schmecken die Brötchen durch das Mandelmehl süßlich? Hast Du stattdessen auch schon mal Goldleinsamen probiert?

    Antwort
    • 7. Juli 2017 um 21:58
      Permalink

      Süßlich sind sie sind sie nicht, haben aber ein wenig eine Konsitenz, die an Rührkuchen erinnert. Mit Goldleinmehl sind sie so – und meine Lieblingsmischung.
      LG, Sabo

      Antwort

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