Tiramisu (Low Carb Variante)

Tiramisu kennt ja jeder. Geht satt auf die Hüften – eigentlich. Ist aber mit ein paar Abwandlungen durchaus Low Carb tauglich. Und das find ich Klasse. Denn hier werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus.

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Nein, nicht mir gilt die 50! Noch nicht. Aber ich komm da auch noch hin, hoffe ich zumindest.

Für das Low Carb Tiramisu brauche ich logischerweise einen Ersatz für die Löffelbisquit.

Und den Ersatz habe ich in Form eines Kokos-Bisquits gebacken.

Dafür brauchte ich:

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60 g Xucker (light) (zu Puderzucker gemahlen)

3 Eier, getrennt

1 TL Backpulver

2 EL kaltes Wasser

1 EL Kokosmehl (sind 7 Gramm)

das Mark von 1/2 Vanilleschote

Zuerst hab ich Eischnee geschlagen. Dann die Eigelb mit dem Puder-Xucker aufgeschlagen bis die Masse sich verdoppelt hatte und hellgelb war. Dazu kamen dann Vanillemark, Wasser, Backpulver und Kokosmehl. Das ganze wurde nochmal gründlich gerührt.

Als die Eigelbmasse fertig und klumpenfrei war, habe ich in 3 Etappen den Eischnee untergehoben und den Teig in eine Form die doppelt so groß ist wie die angedachte Tiramisu-Form gestrichen

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Bei 160 Grad im Ofen gut 25 bis 30 Minuten gebacken

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und auskühlen lassen.

Warum doppelt so groß wie die Tiramisu-Form? Weil ich faul bin und so den Teig nur einmal ganz normal durchschneiden musste und ihn nicht in der Höhe zerteilen musste. Davor hatte ich zugegebenermaßen auch ein wenig Schiss weil ich nicht wusste, ob das überhaupt funktionieren würde.

In der Zwischenzeit habe ich aus den weiteren Zutaten

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500 g Mascarpone

4 Eier, getrennt

150 g Xucker

1 Prise Salz

Mark von 1/2 Vanilleschote

*Update* 1 Päckchen gemahlene Gelatine nach Packungsanweisung quellen lassen und am Ende unter die Mascarponecreme heben sorgt für deutlich mehr Stabilität der Masse!

die Creme gezaubert.

Dazu wieder das Eiweiß steif geschlagen. Nur gut, dass ich eine vernünftige Küchenmaschine habe, sonst wär ich mit der ganzen Rührerei am Stock gegangen.

Und dann?

Aus den Eigelb und dem Xucker und der Prise Salz wieder eine fluffige, hellgelbe Masse gerührt. Vanille und Mascarpone eingerührt und dann den Eischnee entsprechend etappenweise untergehoben.

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Nachdem der Bisquitboden abgekühlt war, hab ich ihn zugeschnitten und mit Espresso bestrichen

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Mir Mascarponecreme, noch einem Boden und nochmal Mascarponecreme geschichtet

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Mit Kakao bestäubt und mir da, wo die 50 hinkommen sollte schonmal eine Zahl markiert.

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Weiße Schokolade hab ich für die Zahl in der Mikrowelle geschmolzen (Die Schoki ist nicht in der Berechnung mit drin, ebenso wenig der Kakao)

und das Tiramisu dekoriert.

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Okay, es ist jetzt vielleicht nicht wunderwunderschön, aber es kommt von Herzen.

Und bis zum Geburtstag bleibt es ja auch erst einmal im Kühlschrank. Auch wenn es mir noch so schwer fällt, da nicht mit dem Löffel reinzugehen.

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Ich sehe schon die Fragezeichen. Wie jetzt? Aber da stehen bei dem Xucker doch so viele Kohlenhydrate …

Die Zuckeralternative hat keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und ist auch in größeren Mengen gut verträglich, was sie zum idealen Süßungsmittel für Getränke und Desserts macht. Die Zähne werden nicht angegriffen und dank des glykämischen Index von 0 ist es auch für LowCarb-Freunde und Diabetiker geeignet. Für Menschen mit Fruktose- oder Laktoseintoleranz ist Erythrit das Mittel der Wahl. Einige Betroffene vertragen dagegen kein Xylit, da es die gleichen Symptome auslösen kann wie Fruktose. Quelle: Xucker.de

Soll heißen, die Kohlenhydrate müssen nicht angerechnet werden.

UPDATE: Ich habe die Eiermenge im Rezept der Mascarponecreme von 6 auf 4 korrigiert, da die Masse mit 6 eher dünnflüssig und nicht stabil ist. In den Nährwerten ist noch die Berechnung mit 6 Eiern!

sabolein

Schön, dass Du hier bist.
Auf „sabo(tage)buch“ schreibe ich zu vielen unterschiedlichen Themen.
Neben Alltäglichem findest Du hier jede Menge Rezepte aus unterschiedlichen Bereichen wie Low Carb, Crockpot/Slowcooker, Hefeteig, Pastagerichte und und und. Ich koche und backe aus Spaß und Freude.
Ehrliche Produktreviews sind ein weiterer Teil meines Blogs.
Und manchmal schreibe ich auch einfach nur über Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen.

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