Na gut, insgesamt dauert die Zubereitung des “Ein-Minuten-Chia-Power-Sandwich” etwas länger als eine Minute, aber so klingt es doch richtig gut, oder? Und in meiner Mikrowelle war es tatsächlich nicht länger als eine Minute. Und das ist durch die ganze Ausprobiererei an Sandwiches in den letzten Monaten tatsächlich auf meinem Mist gewachsen. Ich muss also kein Fremdrezept verlinken.
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Ich habe es tatsächlich getan. Auch wenn ich mich wochenlang, ach quatsch, monatelang dagegen gewehrt habe. Ich habe mir tatsächlich Chia Samen * gekauft! Nachdem ich festgestellt habe, dass sich damit mehr als nur Froschlaich zubereiten zu lassen scheint.
Und schwupps wanderten sie in meine Experimentierküche. Zuerst natürlich in die Mikrowellen-Sandwich-Abteilung. Wie sollte es anders sein.

In mein “ein-Minuten-Chia-Power-Sandwich” wanderten:

2 Esslöffel Leinsamen
2 Esslöffel Chia-Samen
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Backpulver
1 Ei

Um aus den Samen sowas wie Mehl zu machen, kamen die insgesamt vier Esslöffel in den Standmixer*

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(Das dürfte auch die Freunde des Thermomix begeistern, damit lässt sich – soweit ich weiß – hervorragend auch alles mögliche pulverisieren.)
Apropos pulverisieren:
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Das “Mehl” hab ich mit Salz, Backpulver und Ei in einem ausgedienten Salat-Kaufbehälter verrührt und etwas glatt gestrichen. (also einfach einen eckigen Plastikbehälter – bei mir war ursprünglich mal entweder Krautsalat oder rote Grütze drin – kann man nicht mehr lesen, ist schon zu alt *lächel* )
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Den zugehörigen Deckel lose aufgelegt, damit mir das Sandwich nicht austrocknet. Und dann kam es eine Minute bei 1200 Watt in die Mirkowelle. Bei weniger Leistung dauert es natürlich etwas länger. Aber ich würde in 10 Sekunden Schritten verlängern. Sonst könnte es hart werden. Wär schade drum.
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Da das Sandwich etwas auskühlen muss und sowieso belegt werden sollte, konnte es das auch im aufgeschnittenen Zustand machen. Guck mal, das sieht aus wie ein richtiges Brot!
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Noch belegt mit Zutaten nach Wahl (ich wollte heute meinen Lieblingsfrischkäse – Buko mit Pfeffer) und Lachs und so…
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Zugeklappt, aufgeschnitten. Lecker.
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Die üblichen Fragen kommen wahrscheinlich auch noch. Kann man das im Ofen machen? Keine Ahnung. Hab ich nicht ausprobiert. Ich werfe für ein Sandwich nicht den Ofen an und größere Mengen habe ich noch nicht produziert.
Schmeckt das “eiig”? Nein, tut es nicht. Und das ist auch gut so. Es schmeckt auch nicht typisch “eiweißbrotig” weil dafür nicht die üblichen verdächtigen zutaten enthalten sind. Es ist also lakrosefrei, glutenfrei, zuckerfrei. Ich find auch nicht, dass es den typischen Körner-Geschmack hat. Ich finde es total lecker. Und das schöne ist, man kann es sich morgens schnell fertig machen, schmieren, einpacken und mitnehmen. Denn es schmeckt auch nach ein paar Stunden in der Brotbüchse noch. Allerdings muss es dafür richtig auskühlen, sonst wird es von der Restfeuchtigkeit leicht matschig. Ein paar ganz gelassene Lein- und Chia-Samen obendrauf gestreut (vor der Mikrowelle) geben dem Sandwich auch noch eine lustige Optik.

Guten Hunger!

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