Irgendwie komm ich nicht rundrum, um das “Brotersatz-Backen”. Es gibt entweder zu viele leckere Ideen oder Rezeptvorlagen, die ich ausprobieren will. Und so bin ich über ein Easy cheesey herbed baguette bread gestolpert, was mir als Käsefan sofort gefiel. Ein wenig sabofizieren hier, ein bisschen ergänzen dort – und schon stand meine Version.
Chia-Schinken-Käse-Baguette

Ich habe mich an dem Rezept orientiert, weil mir die Zutaten gut gefielen. Nur ein wenig mehr von diesem oder jenem durfte es schon sein.

Die Zutaten sind eigentlich gar nicht so wild und es ist (fast) nichts außergewöhnliches dabei.

110 Gramm gemahlene Leinsamen* (mahle ich selber)
1 Esslöffel Chia Samen *
2/3 Teelöffel Backpulver
1/4 Teelöffel Salz
4 Esslöffel geriebener Parmesan
etwas gemahlener Pfeffer
Italienische Kräuter (wer will)

1 Ei
1 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel (evtl. etwas mehr) Wasser

1 Scheibe Käse
1 – 2 Scheiben Schinken
Körner nach Lust und Laune

Das war es schon.
Ich habe die Zutaten bewusst getrennt aufgeschrieben, denn die trockenen Zutaten kommen zuerst in eine Schüssel.

Erst die Leinsamen, Chias, Salz, Backpulver, Pfeffer und Kräuter
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und dann der Parmesan, mit dem ich alles verrührt habe.
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Anschließend das Ei, was aber vorher mit Wasser und Olivenöl gut verrührt wird.
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Der Teig darf jetzt rumstehen, während der Ofen schon langsam auf Richtung 180 Grad aufgeheizt wird. Die Körner müssen ja Zeig zum Quellen haben. Sollte der Teig noch zu flüssig sein, kann mit etwas mehr Leinsamen oder Käse nachgeholfen werden. Zu fest sollte er aber nicht sein. Die Teigmasse hab ich anschließend auf Backpapier anhähernd rechteckig ausgestrichen.
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Eine Scheibe Käse und 1,5 Scheiben Schinken aufgelegt. Es sollte ausreichend Rand bleiben, damit nachher der Käse nicht rausbäckt.
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Vorsichtig zusammenrollen (das Backpapier hilft prima dabei) und ein wenig in Form drücken. Außerdem müssen die Enden verschlossen werden.
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Ich habe noch ein paar Chias, Leinsamen und Sonnenblumenkerne oben draufgedrückt.
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Anschließend wanderte das Baguette für rund 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Es kann auch 25 Minuten brauchen. Je nach Einschubhöhe und Ofen.
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Zum Auskühlen durfte es auf einem Gitter rumliegen. Auskühlen sollte es schon, weil ich mir sonst entweder die Schnute oder die Finger am heißen Käse verbrenne… Das tut ja nun wirklich nicht Not!
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Was schön ist an dem Baguette ist, dass ich es auch am nächsten Tag einfach kalt essen kann, ohne zusätzlich Belag drauf zu packen.
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Irgendwie erinnert es geschmacklich schon ein wenig an Pizza 🙂
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Lecker! Mir gefällt es!